Freitag, 25. September, 20 Uhr
Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis ist eine Novelle von Thomas Mann, die den Sommerurlaub einer Familie im faschistischen Italien und den Auftritt eines dämonischen Varietékünstlers und Hypnotiseurs schildert. Der Künstler versteht es, Personen aus dem Publikum gegen ihren Willen zu bestimmten Handlungen zu bringen, bis ihn eines seiner Opfer nach einem es bloßstellendem Kunststück erschießt. Sowohl aus dem Text als auch aus nachträglichen Kommentaren des Autors wird deutlich, „dass die Novelle entschieden einen moralisch-politischen Sinn hat.“ Den Tod des Zauberers kommentiert der Erzähler als ein „befreiendes Ende“.
Eine Kooperation mit Kultur Konvent Öhningen im Rahmen der Thementage „Der Sündenfall der Kunst“.
Reservierungen können online vorgenommen werden. Eintritt: Erwachsene 15 Franken, Kinder bis 16 Jahre, Jugendliche in Ausbildung und IV-BezügerInnen 12 Franken.
