Stiller Kamerad

Sonntag 8. März 2020 um 11.00 Uhr

Stiller Kamerad (2017)
Jedes Jahr leistet die Bundeswehr im Auftrag des Deutschen Parlaments Einsätze in Krisengebieten. Jeder dieser Einsätze lässt verwundete Soldaten heimkehren. Ihre Wunden müssen nicht immer offen sichtbar sein, häufig zeigen sie sich erst viele Jahre nach dem Einsatz als eine Störung ihres seelischen Gleichgewichtes. Eine dieser Störungen ist die sogenannte „Posttraumatische Belastungsstörung“, kurz PTBS. Die Menschen leiden unter Alpträumen und dem Wiedererleben ihrer Einsätze, getriggert durch Umwelteinflüsse. Die Therapien der Bundeswehrkrankenhäuser können dabei nicht jedem helfen. Dort, wo die Schulmedizin an ihre Grenzen kommt, setzt Claudia Swierczek mit ihren Pferden an. In jahrelanger Arbeit hat sie eine Therapiemethode entwickelt, die besondere Fähigkeiten von Pferden nutzt, um auch sogenannten austherapierten Patienten zu helfen. Der Dokumentarfilm STILLER KAMERAD folgt dabei zwei traumatisierten Soldaten und einer Soldatin, denen die klassischen Therapieformen der Bundeswehr nicht helfen konnten. Auf einem Hof im brandenburgischen Paretz hilft ihnen die Therapeutin Claudia Swierczek mit ihren Pferden, einen Weg zurück ins Leben zu finden. Die sensiblen Tiere spiegeln dem Menschen unmittelbar ihre Ängste und Unsicherheiten und helfen ihm so, einen Zugang zu seinem inneren Seelenleben zu finden.

Regie: Leonhard Hollmann (D/2017); D ab 12J., 88 Min.
Darsteller: Dokumentation
Eintritt Erwachsene Fr.  15.-, Kinder bis 16, Jugendliche in Ausbildung und IV-BezügerInnen Fr. 12.-